Sie möchten den alten Meistern nacheifern und Ihre kreativen Ideen zu Leinwand oder Papier bringen? Alles was Sie dazu brauchen sind nur ein Paar Utensilien wie Pinsel, Farben und Leinwände. Eine Staffelei muss ja nicht gleich zu beginn sein. Es reicht wenn man die Leinwand auf den Tisch legt.
Die alten Meister malten mit Ölfarben, die sie teilweise unter Beimischung von zermahlenen Edelsteinen selbst herstellten. Das machte schon damals die Bilder so wertvoll. Da Ölfarben recht lange benötigen um zu trocknen sollte man am Anfang erstmal mit Acrylfarben arbeiten um seine Kunst Werke zu erstellen.
Acrylfarben trocknen schneller, lassen sich leichter verarbeiten und sind, solange sie noch nicht getrocknet sind, mit Wasser auswaschen. Zu guter Letzt sind Acrylfarben auch noch etwas günstiger.
Wenn Sie auf Leinwänden malen wollen, achten sie auf das Gewebe der Leinwand selbst. Die Leinwand sollte nicht zu grob gewoben sein, das sieht man sonst hinterher auf dem fertigen Bild. Im Handel gibt es bereits grundierte Leinwände. So spart man sich die Arbeit die Leinwand zunächst mit weißer Untergrundfarbe zu bestreichen und dann nochmal zu warten bis der Untergrund getrocknet ist. Mit vorgrundierten Leinwänden kann man sofort anfangen seine kreativen Ideen umzusetzen.
Je nachdem welches Thema man malen will, können Filme oder Musik die Inspiration anregen. Die schönsten Arbeiten meiner Frau entstanden während Fantasy Filme liefen.
Im Urlaub oder bei Spaziergängen sollte der ambitionierte Maler immer sein Skizzenbuch bei sich haben. Oftmals kommt einem in der Natur eine tolle Idee oder man sieht ein schönes Objekt. In das Skizzenbuch kann man es schnell übertragen und hat somit Anhaltspunkte für später.
Wie einzelne Kunstwerke im Mittelalter das Volks beeinflussen konnten, zeigt Volto Santo von Lucca in der Toskana. Dieses Kunstwerk brachte den Kult um die Heilige Kümmernis hervor. Bei besagter Heiligen handelt es sich um eine fiktive Gestalt. Sie wurde auch nie von der offiziellen Kirche als Heilige oder Seelige anerkannt. Trotzdem ist sie im Volksglauben vor allem im süddeutschen Raum, Österreich und Südtirol weit verbreitet.
Die Legende will, dass es sich bei der Heiligen Kümmernis um die Tochter eines heidnischen Königs handelte, die ihr Leben ganz dem christlichen Gott weihen wollte. Als ihr Vater sie verheiraten wollte, betete sie zu Maria um einen männlichen Bart, was ihr auf wundersame Weise gewährt wurde. Der König soll darüber so erbost gewesen sein, dass er seine Tochter ans Kreuz nageln ließ.
Tatsächlich lässt sich der Kult um die Heilige auf eine Kreuzigungsdarstellung im Dom von Lucca zurückführen. Mit den orientalischen Gesichtszügen des Christus und seiner bodenlange Kutte (statt eines Lendenschurzes) konnte das einfache Volks nichts anfangen. Auf Münzen und als Kopie der Kreuzigungsdarstellung hatte sich das Bild nicht so sehr in der Toskana sondern mehr im angrenzenden deutschen Sprachraum verbreitet und so den Kult begründet.
Das Wallenstein-Palais im Prager Stadtteil Kleinseite, das zwischen 1623 und 1630 entstand, ist ein Musterbeispiel für einen typischen streng geometrisch gehaltenen Barockgarten mit künstlich angelegten Tropfsteinhöhle, Wasserspiele, Brunnen und Skulpturen. Heute residiert dort der Senat der Tschechischen Republik, außerdem dient er im Sommer als beeindruckende Kulisse für Konzerte und weitere kulturelle Veranstaltungen. Der kaiserliche Heerführer Albrecht von Wallenstein errichtete den ausgedehnten frühgotischen Palaiskomplex. Mit dem Ausbruch des böhmischen Aufstandes 1618 und im weiteren Verlauf des Dreißigjährigen Krieges kämpfte er erfolgreich an der Siete des Habsburger Ferdinand II und kam so zu viel Ansehen und enormen Reichtum. Durch geschickte Heirat und dem Ankauf konfiszierter böhmischer Güter konnte er seinen Reichtum sogar noch mehren. An Ausdehnung, Prunk und Image steht das Palais der Hradschin, der Hofburg in Prag, in fast nichts nach. Ursprünglich befanden sich an der Stelle des heutigen Waldstein-Palais 26 Hauser und mehrere Gärten. Der heutige Waldsteinplatz entstand zwischen1623 und 1630 durch den Bau eines Gebäudekomplexes, gruppiert um insgesamt 5 Innenhöfe sowie einem großen Garten. In diesem Garten führt ein von Bronzefiguren gesäumter Weg. Von den beeindruckenden und prunkvollen Inventarstücken des Palastes isind leider nicht mehr viele erhalten, allerdings beeindruckt auch heute noch die zweigeschossige Nordfassade mit seinen drei mächtigen Steinportalen mit dem Madonnenbildnis die Besucher und zeugt so nach wie vor vom Reichtum Wallensteins. Wenn man sich schon auf Kulturreise nach Prag begibt, sollte man auch die Unterkunft entsprechen wählen. Die Prager Wellness-Hotels stehen für Wohlfühlen rund um die Uhr.
Die Stiftskirche La Colegiata in Berlanga de Duero (Altkastilien/Spanien) steht vielleicht nicht in jedem Reiseführer, kulturinteressierte Urlauber sollten aber auf jedem Fall einen Abstecher dorthin ins Auge fassen.
Erbaut wurde das Gotteshaus 1526 von Juan Rasines de Burgos. In Spanien deutete sich zu der Zeit gerade eine architektonische Wende von der Gotik zur Renaissance an. Eine spannende Zeit also.
Sehenswert sind nicht nur die Kreuzrippengewölbe der dreischiffigen Anlage, sondern auch die zahlreichen Grabdenkmäler und Altaraufsätze.
Hervorzuheben sind beispielsweise die gotischen Grabdenkmäler der Familie Gonzalez Aquilera.
A. Paul Weber wurde 1893 am 1. November im thüringischen Arnstadt geboren. Der Sohn eines Eisenbahnassistenten wurde schon früh von seinem Großvater, dem Fabrikanten Christian Kortamnn und von seiner Mutter auf literarischen und künsterlisch-handwerklichen Gebieten gefördert. Von 1908 bis 1914 war A. Paul Weber Mitglied in der Bewegung Jungwandervogel. Diese Bewegung suchte einen neuen Lebensstil durch Wanderungen und naturgemäße Lebensweise. Bei dieser Bewegung wurde die Vaterlandsliebe und die Naturverbundenheit von A. Paul Weber geweckt. In diesem Zeitraum entstanden auch die ersten lithographischen Versuche in autodidaktischer Weise. Auch war er zu dieser Zeit als Gebrauchsgrafiker tätig. Während des ersten Weltkriegs wurde Andreas Paul Weber zum Kriegsdienst eingezogen und wurde als Eosenbahnpionier an der Ostfront eingesetzt. 1916 begann er für die Zeitschrift der 10. Armee als Zeichner und Karikaturist zu arbeiten. Diese Tätigkeit beendete er als er 1918 nach Spa verstzt wurde. Im Jahre 1920 gingen Toni Klander und A. Paul Weber den Bund der Ehe ein. Aus dieser Ehe entstammten 5 Kinder. In den folgenden Jahren gelangen Paul Weber die ersten Erfolge als Illustrator für Bücher und 1926 gründete er die nach seiner Frau Toni Klander benannte Clan-Presse. 1928 trat Andreas Paul Weber dem sogenannten Wiederstandskreis von Ernst Niekesch bei. Zwar folgte er den ideologischen Ansichten oftmals nur teilweise war aber ebenso wie die anderen Anhänger besorgt um die Zukunft Deutschlands. Von 1931 bis 1936 erstellte Weber die Signets für die Zeitschrift Wiederstand. Aufgrund seiner Kontakte zu dem Wiederstandskreis wurde er am 2. Juli 1937 verhaftet und bis zum 15. Dezember in verschiedenen Gefängnissen gefangengehalten. Während dieser Zeit entstanden die ersten Arbeiten zu Motiven des Schachspielers und dem Wald. Von 1939 bis 1941 schuf Weber den Bilderzyklus “Reichtum aus Tränen” und wurde 1944 zum Kriegsdienst eingezogen. Nach Kriegsende arbeitete er an diversen Lithografien dessen kritische satirische Darstellungen auf Mißstände in unterschiedlichen Gebieten wie Politikim Justitzm Wirtschaft, der Kirche, Medizin und Umwelt zeigten. 1951 wurde in der Vereinigung der Griffelkunst der A. Paul Weber Kreis gegründet, der mittlerweile über 400 Personen angehören. 1977 verlieh man A. Paul Weber das Bundesverdienstkreuz und ernannte Ihn zum Professor. Der Künstler Andreas Paul Weber verstarb mit 87 Jahren am 9. November 1980 in Schretstaken.