A. Paul Weber
A. Paul Weber wurde 1893 am 1. November im thüringischen Arnstadt geboren. Der Sohn eines Eisenbahnassistenten wurde schon früh von seinem Großvater, dem Fabrikanten Christian Kortamnn und von seiner Mutter auf literarischen und künsterlisch-handwerklichen Gebieten gefördert. Von 1908 bis 1914 war A. Paul Weber Mitglied in der Bewegung Jungwandervogel. Diese Bewegung suchte einen neuen Lebensstil durch Wanderungen und naturgemäße Lebensweise. Bei dieser Bewegung wurde die Vaterlandsliebe und die Naturverbundenheit von A. Paul Weber geweckt. In diesem Zeitraum entstanden auch die ersten lithographischen Versuche in autodidaktischer Weise. Auch war er zu dieser Zeit als Gebrauchsgrafiker tätig. Während des ersten Weltkriegs wurde Andreas Paul Weber zum Kriegsdienst eingezogen und wurde als Eosenbahnpionier an der Ostfront eingesetzt. 1916 begann er für die Zeitschrift der 10. Armee als Zeichner und Karikaturist zu arbeiten. Diese Tätigkeit beendete er als er 1918 nach Spa verstzt wurde. Im Jahre 1920 gingen Toni Klander und A. Paul Weber den Bund der Ehe ein. Aus dieser Ehe entstammten 5 Kinder. In den folgenden Jahren gelangen Paul Weber die ersten Erfolge als Illustrator für Bücher und 1926 gründete er die nach seiner Frau Toni Klander benannte Clan-Presse. 1928 trat Andreas Paul Weber dem sogenannten Wiederstandskreis von Ernst Niekesch bei. Zwar folgte er den ideologischen Ansichten oftmals nur teilweise war aber ebenso wie die anderen Anhänger besorgt um die Zukunft Deutschlands. Von 1931 bis 1936 erstellte Weber die Signets für die Zeitschrift Wiederstand. Aufgrund seiner Kontakte zu dem Wiederstandskreis wurde er am 2. Juli 1937 verhaftet und bis zum 15. Dezember in verschiedenen Gefängnissen gefangengehalten. Während dieser Zeit entstanden die ersten Arbeiten zu Motiven des Schachspielers und dem Wald. Von 1939 bis 1941 schuf Weber den Bilderzyklus “Reichtum aus Tränen” und wurde 1944 zum Kriegsdienst eingezogen. Nach Kriegsende arbeitete er an diversen Lithografien dessen kritische satirische Darstellungen auf Mißstände in unterschiedlichen Gebieten wie Politikim Justitzm Wirtschaft, der Kirche, Medizin und Umwelt zeigten. 1951 wurde in der Vereinigung der Griffelkunst der A. Paul Weber Kreis gegründet, der mittlerweile über 400 Personen angehören. 1977 verlieh man A. Paul Weber das Bundesverdienstkreuz und ernannte Ihn zum Professor. Der Künstler Andreas Paul Weber verstarb mit 87 Jahren am 9. November 1980 in Schretstaken.