Die Kunst im Barok
Im 17. Jahrhundert während sich im Rest Europas Staaten bildeten, war Italien immer noch politisch gespalten und angeschlagen. Rom hingegen war immer noch die Hochburg der Kunst.
Für die Kunst bedeutet das, das im Zuge der Reformationen ,der neue Stil des Barocks entsteht, mit einem Hang zu Prunk und zur Theatralik.
Die anfänglich bizarr und ungewöhnlich wirkenden Bewegungen, welche die Architekten und Bildhauern ihren Werken verliehen, zeigten auch bald in der Malerei ihre Einflüsse. Auf der Suche nach neuen Effekten wurde mit Farben experimentiert, welches sich zu nächst in religiösen Themen, später auch im Landschaften und Portais wiederspiegelt. Wie so oft wurden die Neuheiten über die Alpen getragen und erreichten im 18. Jahrhundert in den anderen Ländern eine neue Form des Barocks. Der Rokkoko bildete sich als Extreme Form des Barocks ab. Nach wie vor wurde dieser Stil für Prunkbauten der Kirchen (Vatikan) aber auch für europäische Höfe genutzt. Neu jedoch war das auch erstmals für die Bürger Kunst entstand, welche mehr Wert auf Realität legte und Szenen des alltäglichen Lebens zeigte.