Freskenmaler Michelangelo
Die Dachfresken der sixtinischen Kapelle wurde von Michelangelo (1475-1564) einem der zahlreichen Nachfolger von Raffael gestaltet auf Anraten von Papst Julius II.
Das kolossale Werk zeigt das alte Testament, wobei alle Episoden durch architektonische Rahmen abgegrenzt werden. Sein Auge für die Anatomie der Menschen werden kraftvoll und dynamisch umgesetzt.
Zuletzt war noch ein extremes Experiment der Renaissance Antonio Allegri (1493-1534) alias Correggio lies die barocke Perspektive Verliebtheit und Illusionsmalerei um 100 Jahre vorwegnehmen. Er studierte die menschliche Anatomie genau und bildete Figuren in den schwierigsten Posen ab. Ihm gelang es den Menschen seiner Bilder glaubhaft das Fliegen beizubringen, welches man auf der Kuppel des Doms von Parma in der Himmelfahrt der Maria in einem Wirbel von Engeln die Jungfrau zum Himmel getragen wird. Die Ausgewogenheit der Renaissance, das harmonische Gleichgewicht geht verloren, die Figuren werden länger, die Bewegungen überzeichnet und die Farbgebung bevorzugt intensive Kontraste. – Manierismus