Künstler des 16. Jahrhunderts

Inspiriert von Da Vinci arbeitete der venezianische Künstler Giorgione da Castelfranco Veneto (1478-1510) weiter an der Luftperspektive, auch er malte seine Figuren mit weichen Konturen und sanften Übergängen zwischen Licht und Schatten, die die Technik des Sfumato so schön machen. Bei ihm nehmen Landschaft und Natur eben so viel Platz ein wie die Figuren, die allegorische Bedeutung tritt in den Hintergrund. Nach dem Tode (Pest) führte sein Freund Tiziano Vecellio (1490-1576) die Experimente mit Licht, Farben und Atmosphäre weiter. Er war Meister der Farben und mythologischen Motive, sowie der Sakralmalerei. (Bsp. Die Himmelfahrt der Maria) Er bediente sich einer solchen Farbenpracht, das es ihm beinahe den Kirchenbann einbrachte.


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