Die Renaissance

Renaissance: Im 15. und 16. Jahrhundert lösen sich die Künste von der Abhängigkeit der Kirche als Auftraggeber. Als Zeichen von Reichtum und Besitz war es nun am Adel und reichen Bürgern ihr Räume und Paläste mit Skulpturen und Malereien auszustatten.
Damit ändern sich auch die dargestellten Inhalte, die nun nicht mehr nur religiös sind. Künstler werden anerkannt, sie werden nicht mehr nur als Handwerker gesehen. Es beginnt eine neue Kreativität. In dieser Zeit wird auch die Perspektive entdeckt, was die Darstellung von Räumen expressiver macht.
Der Mensch an sich rückt wieder in den Mittelpunkt der Interesse und man orientiert sich an Traditionen der Antike, mit dem Gedanken die Schönheit und Harmonie wiederaufleben zu lassen.
Diese vielseitigen kulturellen, künstlerischen und politischen Einflüssen wurden Renaissance genannt, um den Bruch zum Mittelalter zu verdeutlichen. Von Italien aus begann die Renaissance ihre Eroberung, nach den Beispielen der Medici in Florenz viele wohlhabende Kunstmäzene ( Montefeltro – Urbino, Sforza und Visconti – Mailand… ) taten es ihnen gleich und verschönerten ihre Städte mit prächtigen Palästen.
Später riefen auch die Päpste die Meister aller Kunstrichtungen nach Rom, um Werke zu erschaffen, die heute noch als kulturelles Erbe und Kunstschätz Roms gilt.


Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.