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	<title>Kunst der Stunde &#187; Mittelalter</title>
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		<title>Volto Santo in Lucca</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 09:26:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie einzelne Kunstwerke im Mittelalter das Volks beeinflussen konnten, zeigt Volto Santo von Lucca in der Toskana. Dieses Kunstwerk brachte den Kult um die Heilige K&#252;mmernis hervor. Bei besagter Heiligen handelt es sich um eine fiktive Gestalt. Sie wurde auch nie von der offiziellen Kirche als Heilige oder Seelige anerkannt. Trotzdem ist sie im Volksglauben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie einzelne Kunstwerke im Mittelalter das Volks beeinflussen konnten, zeigt Volto Santo von Lucca in der <a href="http://www.casalio.com/Ferien/Europa/Italien/Toskana/1_15_17">Toskana</a>. Dieses Kunstwerk brachte den Kult um die Heilige K&#252;mmernis hervor. Bei besagter Heiligen handelt es sich um eine fiktive Gestalt. Sie wurde auch nie von der offiziellen Kirche als Heilige oder Seelige anerkannt. Trotzdem ist sie im Volksglauben vor allem im s&#252;ddeutschen Raum, &#214;sterreich und <a href="http://www.suedtirolerland.it">S&#252;dtirol</a> weit verbreitet.</p>
<p>Die Legende will, dass es sich bei der Heiligen K&#252;mmernis um die Tochter eines heidnischen K&#246;nigs handelte, die ihr Leben ganz dem christlichen Gott weihen wollte. Als ihr Vater sie verheiraten wollte, betete sie zu Maria um einen m&#228;nnlichen Bart, was ihr auf wundersame Weise gew&#228;hrt wurde. Der K&#246;nig soll dar&#252;ber so erbost gewesen sein, dass er seine Tochter ans Kreuz nageln lie&#223;.</p>
<p>Tats&#228;chlich l&#228;sst sich der Kult um die Heilige auf eine Kreuzigungsdarstellung im Dom von Lucca zur&#252;ckf&#252;hren. Mit den orientalischen Gesichtsz&#252;gen des Christus und seiner bodenlange Kutte (statt eines Lendenschurzes) konnte das einfache Volks nichts anfangen. Auf M&#252;nzen und als Kopie der Kreuzigungsdarstellung hatte sich das Bild nicht so sehr in der Toskana sondern mehr im angrenzenden deutschen Sprachraum verbreitet und so den Kult begr&#252;ndet.</p>
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		<title>Die Kunst im Mittelalter</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:49:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den ersten Jahrhunderten des Mittelalters bricht das belagerte und durch Invasionen geschw&#228;chte Europa in sich zusammen. Die sonst so stolzen St&#228;dte verfallen, die Wirtschaft zerbricht, Handel und Gewerbe kommen fast zu Stillstand oder erleiden grosse Einbussen. Auf dem Gebiet der Kunst ist in dieser Zeit alles in Bewegung und Wandel. Neue Einfl&#252;sse aus den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den ersten Jahrhunderten des Mittelalters bricht das belagerte und durch Invasionen geschw&#228;chte Europa in sich zusammen.<br />
Die sonst so stolzen St&#228;dte verfallen, die Wirtschaft zerbricht, Handel und Gewerbe kommen fast zu Stillstand oder erleiden grosse Einbussen.<br />
Auf dem Gebiet der Kunst ist in dieser Zeit alles in Bewegung und Wandel. Neue Einfl&#252;sse aus den Norden, Schmiede und Metallarbeiten, aber auch meisterhafte Bauarbeiten der Araber haben einen Einfluss auf diese Epoche.<br />
Auch die heute noch bestehenden Burgen gehen auf diese Zeit zur&#252;ck.<br />
Gegen Ende des 1. Jahrhunderts bilden sich in Europa schliesslich neue Strukturen heraus, deren hervorstechendstes Merkmal starke religi&#246;se Spannungsfelder sind.<br />
Die Entwicklung neuer St&#228;dte und damit verbundenen religi&#246;sen Orden f&#252;hrt zu neuen charakteristischen architektonischen Formen. Hier entstehen auch neue Bet&#228;tigungsfelder f&#252;r Bildhauer, Architekten, Maler und Kunsthandwerker.<br />
Der romanische Stil mit seiner n&#252;chternen Strenge und die Gotik mit den immer h&#246;heren, schlankeren und ausdruckvolleren Strukturen und Formen haben ihren festen Platz in der Kunstgeschichte.</p>
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		<title>Die erste H&#228;lfte des Mittelalters und die Kunst</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:48:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der ersten H&#228;lfte des Mittelalter (5.-7. Jahrhundert) wurden durch die Wanderung der V&#246;lker aus dem Norden und Osten Europas, die es meisterhaft verstanden aus Metall und dem Fassen von Edelsteinen Schmuckst&#252;cke wie Kronen, Amuletten, Gew&#228;nder, Geschmeide und &#228;hnliches herzustellen, Fuss zufassen. In der Zeit der Christianisierung erhielten dadurch viele Kirchen Schmuckst&#252;cke und Wertgegenst&#228;nde aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der ersten H&#228;lfte des Mittelalter (5.-7. Jahrhundert) wurden durch die Wanderung der V&#246;lker aus dem Norden und Osten Europas, die es meisterhaft verstanden aus Metall und dem Fassen von Edelsteinen Schmuckst&#252;cke wie Kronen, Amuletten, Gew&#228;nder, Geschmeide und &#228;hnliches herzustellen, Fuss zufassen. In der Zeit der Christianisierung erhielten dadurch viele Kirchen Schmuckst&#252;cke und Wertgegenst&#228;nde aus Gold, Silber und Elfenbein sowie mit kostbaren Edelsteinen.<br />
Ebenfalls fanden sich in den heiligen Schriften durch jahrzehnte lange Arbeiten der M&#246;nche kunstvolle Handarbeiten mit pr&#228;chtigen Initialen, welche durch reichhaltige Verziehrungen und Ornamente hingebungsvoll erschaffen wurden. Um den Seiten einen ebenb&#252;rtigen Einband zu verleihen, bestanden die Buchh&#252;llen aus Gold und Silber auch hier reichlich mit Edelsteinen verziert.</p>
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		<title>Architektur und Kunst im Romanismus</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:48:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Romanische Kunst fand sich in der Architektur durch innovativen Einsatz von Kreuzgratgew&#246;lben wieder. Diese aus den Durchdringen zweier Tonnengew&#246;lbe entstandene Element wurde zwar bereits von den R&#246;mern verwendet, in der Romantik jedoch ganz bewusst zusammen mit den unterst&#252;tzenden Pilastern oder Halbs&#228;ulen zur Gliederung des Langhauses in gleich grosse, sp&#228;ter oft quadratisch Joche eingesetzt. Das r&#246;mische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Romanische Kunst fand sich in der Architektur durch innovativen Einsatz von Kreuzgratgew&#246;lben wieder.<br />
Diese aus den Durchdringen zweier Tonnengew&#246;lbe entstandene Element wurde zwar bereits von den R&#246;mern verwendet, in der Romantik jedoch ganz bewusst zusammen mit den unterst&#252;tzenden Pilastern oder Halbs&#228;ulen zur Gliederung des Langhauses in gleich grosse, sp&#228;ter oft quadratisch Joche eingesetzt. Das r&#246;mische Kreuzgew&#246;lbe ist eine schwere Konstruktion, deren gr&#246;sstes technisches Problem der Gew&#246;lbeschub darstellt. Diesen Schub leitet der romanische Gurtbogen ab und wird dabei zunehmend von Rippen unterst&#252;tzt, woraus sich sp&#228;ter in der Gotik die Kreuzrippen &#8211; und Netzgew&#246;lbe entwickeln, die mit d&#252;nnen Steinplatten verschalt werden. Die Rippen m&#252;nden wechselweise in St&#252;tzen und S&#228;ulen, wobei die st&#228;rkeren St&#252;tzen dem Schub des Hauptgew&#246;lbes standzuhalten haben.<br />
Nach viel Zerst&#246;rung, Eroberungen und einer Zeit voller Angst und Schrecken kehrten Lichtblicke nach Europa und die Baukunst erhielt einen neuen Aufschwung, indem besonders die Kirchen und Kl&#246;ster, welche nach wie vor die unumschr&#228;nkte Macht und Hauptbautr&#228;ger dieser Zeit waren, in teilweise neuen Gebieten errichtet wurden.<br />
Kirchen und Kathedralen wurden gross genug entworfen, damit auch alle Gl&#228;ubigen aus dem Umfeld zusammengef&#252;hrt werden konnten. Der Grundriss der Basilika wurde durch ein Querhaus erweitert, unter dem Apsis mit Altar befand sich nun eine Krypta zum Aufbewahren von Reliquien. Die m&#228;chtigen Bauk&#246;rper ist mit Kreuzgew&#246;lben &#252;berspannt wurden, welche von starken St&#252;tzpfeilern getragen werden. Dickere Mauern sind vor allem von aussen mit St&#252;tzpfeilern und Verst&#228;rkungen versehen, damit die durch die Eing&#228;nge durchbrochenen Fassaden dem Druck der Gew&#246;lbe standhalten k&#246;nnen. Dieser Baustil breitete sich von Norditalien und der Lombardei durch reisende Handwerker und Bauschulen langsam nach Deutschland und Frankreich aus.<br />
Ein Querschnitt durch die San Michele Kirche in Pavia wird deutlich, das eine r&#228;umliche Trennung von Frauen und M&#228;nnern in Messen m&#246;glich war, indem die Gliederung des Gew&#246;lbes mit Rippen und Gurtb&#246;gen, die in geb&#252;ndelten Pilaster zusammenlaufen sowie &#252;ber die Seitenschiffe liegende Galerien aufweisen. Aber nicht nur das, so war auch die Frage der Statik, die Verteilung des Schubs auf die Seitenschiffe, gekl&#228;rt. Die Fassade ist mit Blendarkaden, f&#252;r lombardische Kirchen kennzeichnend, verziert.</p>
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		<title>Bildende Kunst im Mittelalter</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:47:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Plastiken im Mittelalter zeigten Szenen des t&#228;glichen Lebens, hauptausschlaggebend sind die Bauern, die an den Portalen der Kathedralen und Kirchen in realistischer bildhauerischer Arbeit zu sehen sind. Benedetto Antelami (1178-1227) gilt als wichtigster K&#252;nstler dieser Epoche. Er entwarf die Baptisterium von Parma, eines der perfekten Bauten romanischer Baukunst. Er erschuf mit seinen Sch&#252;lern ein Werk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Plastiken</strong> im Mittelalter zeigten Szenen des t&#228;glichen Lebens, hauptausschlaggebend sind die Bauern, die an den Portalen der Kathedralen und Kirchen in realistischer bildhauerischer Arbeit zu sehen sind.<br />
Benedetto Antelami (1178-1227) gilt als wichtigster K&#252;nstler dieser Epoche. Er entwarf die Baptisterium von Parma, eines der perfekten Bauten romanischer Baukunst. Er erschuf mit seinen Sch&#252;lern ein Werk mit Aussagekraft, wobei die Hochreliefe Szenen aus dem Leben Jesu, sowie Monate des Jahres zu bewundern sind.<br />
Obwohl die Figuren stark stilisiert und massig wirken, sind die zw&#246;lf Monate lebendig dargestellt, sie lassen die M&#252;he und Anstrengung der Bauern deutlich erahnen. Zus&#228;tzlich ist jede Figur mit einem Sternkreiszeichen versehen, was die Bestimmung und die Symbolik erleichtern und dem Ganzen einen Sinn verleiht.</p>
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		<title>Italiens mittelalterliche Architektur</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:47:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jede Region in Italien entwickelt einen eigenen architektonischen Stil, in den regionalen Traditionen und &#228;hnliches mit einfliesst. Eines der repr&#228;sentativsten Bauwerke dieser Zeit steht in Pisa und wurde von den Architekten Bucheto und Rainaldo entworfen. Die grandiose Architektur des Doms und der beiden Bauten an seiner Seite, der ber&#252;hmte &#8220;schiefe Turm von Pisa&#8221; und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Region in Italien entwickelt einen eigenen architektonischen Stil, in den regionalen Traditionen und &#228;hnliches mit einfliesst.<br />
Eines der repr&#228;sentativsten Bauwerke dieser Zeit steht in Pisa und wurde von den Architekten Bucheto und Rainaldo entworfen. Die grandiose Architektur des Doms und der beiden Bauten an seiner Seite, der ber&#252;hmte &#8220;schiefe Turm von Pisa&#8221; und das Baptisterium, spiegeln den wirtschaftlichen Aufstieg dieser Region wieder. Ebenfalls lassen sich orientsalische Einfl&#252;sse erkennen, die Innengestaltung mit schwarz und weissen Streifen, aber auch die schlanken Pilaster und der diffuse Lichteinfall sind typische orientalische Elemente. Die weisse Marmorfassade und der zylindrische Turm von einer sechsst&#246;ckigen Arkadengalerie umgeben, verleihen dem Bau Eleganz und Sch&#246;nheit zugleich. Auch bei der Innengestaltung des Doms wurde mit dauerhaften Material gearbeitet, sowohl der prachtvollen Baldachin &#252;ber den Alt&#228;ren als auch der Stuhl des Bischofs sind aus Marmor und reichlich verziert. Auch an die Eingangst&#252;ren lassen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung dieser Zeit raten, da auch hier Bronzereliefplatten diesen Bereich versch&#246;nern.<br />
Aus Bonanno Pisano Hand entstanden die Bronzet&#252;ren des Doms von Pisa.</p>
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		<title>Die sizilianische Romantik</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:45:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hingegen in Sizilien wurden Einfl&#252;sse aus dem Norden auf ganz eigene Art und Weise umgesetzt. Die sizilianische Romantik stellt einen Schmelztiegel der besonderen Art dar, da hier mehrere kulturelle Faktoren zusammenkamen. Nach den Byzantinern folgten die Muslime und zum 13. Jahrhundert eroberten sich die Normannen, welche zuvor in der Normandie beheimatet waren, Sizilien. Die Architektur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hingegen in <strong>Sizilien</strong> wurden Einfl&#252;sse aus dem Norden auf ganz eigene Art und Weise umgesetzt. Die sizilianische Romantik stellt einen Schmelztiegel der besonderen Art dar, da hier mehrere kulturelle Faktoren zusammenkamen. Nach den Byzantinern folgten die Muslime und zum 13. Jahrhundert eroberten sich die Normannen, welche zuvor in der Normandie beheimatet waren, Sizilien. Die Architektur unter den Normannen bezieht Inspiration aus dem byzantinischen Baustil sowie aus dem Norden mit seinen massigen Strukturen, aber auch aus der maurischen Architektur mit seinen Spitzb&#246;gen.<br />
Der Dom von Monreale bei Palermo wurde auf dem H&#246;hepunkt der Normannen errichtet unter Wilhelm II (1172-1189). Der Kreuzgang, der bis heute erhalten geblieben ist, zeigt die arabischen Stilelemente. In diesem Bau werden gleich zwei Bau- und Dekorationsstile vereint, sowohl normannische T&#252;rme als auch arabische B&#246;gen. Es entsteht ein origineller und eigenst&#228;ndiger Gesamteindruck.</p>
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		<title>Venedig und Romantik &#8211; K&#252;nstlerisch gesehen</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:44:21 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Romanische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Venedig und seine Markuskirche zeigen ebenfalls verschiede Einfl&#252;sse unterschiedlicher Kulturen. Der Grundriss beschreibt ein griechisches Kreuz (L&#228;ngst und Querbalken sind gleich lang). F&#252;nf halbkugelf&#246;rmige Kuppeln &#252;berspannen die Balken des Kreuzes. Jede Kuppel wird von vier St&#252;tzpfeiler getragen, zwischen den Pfeilern spannen sich Rundb&#246;gen &#252;ber antike S&#228;ulen. Wie in den orthodoxen Kirchen trennt auch hier eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Venedig</strong> und seine Markuskirche zeigen ebenfalls verschiede Einfl&#252;sse unterschiedlicher Kulturen. Der Grundriss beschreibt ein griechisches Kreuz (L&#228;ngst und Querbalken sind gleich lang). F&#252;nf halbkugelf&#246;rmige Kuppeln &#252;berspannen die Balken des Kreuzes. Jede Kuppel wird von vier St&#252;tzpfeiler getragen, zwischen den Pfeilern spannen sich Rundb&#246;gen &#252;ber antike S&#228;ulen.<br />
Wie in den orthodoxen Kirchen trennt auch hier eine Ikonostase, eine Bilderwand, die auf S&#228;ulen ruht, den Kirchenraum von Altar und Presbyterium. Durch die Fenster in Laterne und Tambure wird der Innenraum beleuchtet. Im oberen Bereich der Gew&#246;lbe, W&#228;nde und Kuppeln sind vollst&#228;ndig mit Mosaiken verkleidet. An diese Mosaike schliesst eine Verschalung aus kostbaren Marmorplatten an. Betrachtet man die Kirche von aussen sieht man eine Chronik &#252;ber die Geschichte von Venedigs Wahrzeichen.<br />
Um 1204 (nach dem vierten Kreuzzug) importierten die Venezianer Statuen, byzantinische Marmorintarsien und aus der r&#246;misch griechischen Vergangenheit arch&#228;ologische Fundst&#252;cke. Um sie in die Seitenw&#228;nde und die Fassade der Markuskirche zu integrieren. Durch diese unterschiedlichen Materialien, die dennoch mit grossem Gesp&#252;r f&#252;r Harmonie eingef&#252;gt wurden, erhielt die Kirche ihr unverwechselbares Aussehen.</p>
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		<title>Cimabue und Giotto &#8211; Maler der Gotik</title>
		<link>http://www.kunstderstun.de/70-cimabue-und-giotto-maler-der-gotik.html</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:43:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Romanische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitte des 13. Jahrhunderts wurden bei der Gestaltung von Kirchen Mosaike vernachl&#228;ssigt und durch Wand- und Tafelmalerei nach byzantinischem Vorbild ersetzt. In der Toskana bl&#252;hte die Altarmalerei, wobei Kruzifixe bevorzug eingesetzt wurden. Die Malereien zeigen den ans Kreuz geschlagene Sohn Gottes und die schmerzensreiche Jungfrau Maria, sowie den heiligen Johannes. Cimabue begann Ende des 13. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte des 13. Jahrhunderts wurden bei der Gestaltung von Kirchen Mosaike vernachl&#228;ssigt und durch Wand- und Tafelmalerei nach byzantinischem Vorbild ersetzt. In der <a href="http://www.sonnigetoskana.de/">Toskana</a> bl&#252;hte die Altarmalerei, wobei Kruzifixe bevorzug eingesetzt wurden. Die Malereien zeigen den ans Kreuz geschlagene Sohn Gottes und die schmerzensreiche Jungfrau Maria, sowie den heiligen Johannes.<br />
<strong>Cimabue</strong> begann Ende des 13. Jahrhunderts sein Wirken in <a href="http://www.photo-weblog.org/tag/florenz">Florenz</a> und gilt heute als der gr&#246;sste K&#252;nstler der Tafelmalerei. Seine Heiligen Darstellungen wirken ausdrucksstark und lassen an hand der Kleidung, den byzantinischen Einfluss erkennen. In seinen Werken dominiert die Linie &#252;ber der Form. Einer der hervorragendsten Maler Italiens, Duccio di Buoninsegna (1255-1319) aus Siena brach mit der byzantinischen Tradition und verliess sich in seinen Werken der Madonnen und Heiligen auf den Reiz der Sch&#246;nheit der Farbe.</p>
<p><strong>Giotto di Bondone</strong> (geb. Vespignano 1266- gestr. Florenz 1337) wird als Erneuerer der Italienischen Malerei angesehen und gilt als Wegbereiter der florentinischen Renaissance. In seinen Bilder erkennt man Bewegungen und deren plastische Wirkung, er wendet sich somit der Realit&#228;t zu und der stilisierenden Vorbildern der byzantinischen Meister ab.<br />
Die Fresken der in Padua stehenden Arenakapelle wurden von Giotto mit einem Tiefe zeigenden Raum ausgearbeitet in dem die Figuren perfekt eingebunden sind. Die Personen auf den Fresken vermitteln die Lehren der Bibel mit feierlichen Gesten, welche in bestechender Einfachheit und Klarheit ausgearbeitet sind.<br />
Im 14. Jahrhundert begann ein regelrechter Wettkampf zwischen Giotto (Florenz) und Simone Martini (Siena). Beide Stile unterschieden sich dabei grundlegend von einander. W&#228;hrend Giottos Gestalten plastisch und realit&#228;tsnah gearbeitet wurden, sind die Figuren Simones bewusst der Realit&#228;t entzogen und dr&#252;cken Grazie, Leichtigkeit und Heiterkeit aus.<br />
Seine Werke bestechen durch die Sch&#246;nheit der Farbe und gleichzeitig scheinen die Figuren k&#246;rperlos und leicht.</p>
<p>Vielleicht finden Sie in den <a href="http://www.kleinanzeigen-landesweit.de/kategorie-343.html" target="_blank">Kunst Kleinanzeigen</a> weitere Angebote die Sie interessieren k&#246;nnte.</p>
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		<title>Mittelalterliche Kunst im Aufschwung</title>
		<link>http://www.kunstderstun.de/68-mittelalterliche-kunst-im-aufschwung.html</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:43:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Allegorische und beschreibende Bilder sollten den neu gewonnenen Reichtum der St&#228;dte und den Wohlstand der Obrigkeit festhalten, es sollte zur Schau gestellt werden wie unter ihrer Regierung sich alles zum Wohlstand gewandelt hat. Die Maler bekamen die Aufgabe in ihren Werken genau diese Szenen dar zustellen. Ein sch&#246;nes Beispiel dazu ist von Ambrogio Lorenzetti, einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allegorische und beschreibende Bilder sollten den neu gewonnenen Reichtum der St&#228;dte und den Wohlstand der Obrigkeit festhalten, es sollte zur Schau gestellt werden wie unter ihrer Regierung sich alles zum Wohlstand gewandelt hat. Die Maler bekamen die Aufgabe in ihren Werken genau diese Szenen dar zustellen. Ein sch&#246;nes Beispiel dazu ist von Ambrogio Lorenzetti, einem Maler aus Siena, in dem Wandfresko &#8220;Die gute und die schlechte Regierung&#8221; an Sienas Rathaus. Es zeigt in provokanter und moralischer Weise das Leben zu dieser Zeit, mit einer Darstellung von den guten Tugenden sowie auch den Schreckenszenarien mit all ihren Schattenseiten.</p>
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