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	<title>Kunst der Stunde &#187; Romanische Kunst</title>
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		<title>Venedig und Romantik &#8211; K&#252;nstlerisch gesehen</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Venedig und seine Markuskirche zeigen ebenfalls verschiede Einfl&#252;sse unterschiedlicher Kulturen. Der Grundriss beschreibt ein griechisches Kreuz (L&#228;ngst und Querbalken sind gleich lang). F&#252;nf halbkugelf&#246;rmige Kuppeln &#252;berspannen die Balken des Kreuzes. Jede Kuppel wird von vier St&#252;tzpfeiler getragen, zwischen den Pfeilern spannen sich Rundb&#246;gen &#252;ber antike S&#228;ulen. Wie in den orthodoxen Kirchen trennt auch hier eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Venedig</strong> und seine Markuskirche zeigen ebenfalls verschiede Einfl&#252;sse unterschiedlicher Kulturen. Der Grundriss beschreibt ein griechisches Kreuz (L&#228;ngst und Querbalken sind gleich lang). F&#252;nf halbkugelf&#246;rmige Kuppeln &#252;berspannen die Balken des Kreuzes. Jede Kuppel wird von vier St&#252;tzpfeiler getragen, zwischen den Pfeilern spannen sich Rundb&#246;gen &#252;ber antike S&#228;ulen.<br />
Wie in den orthodoxen Kirchen trennt auch hier eine Ikonostase, eine Bilderwand, die auf S&#228;ulen ruht, den Kirchenraum von Altar und Presbyterium. Durch die Fenster in Laterne und Tambure wird der Innenraum beleuchtet. Im oberen Bereich der Gew&#246;lbe, W&#228;nde und Kuppeln sind vollst&#228;ndig mit Mosaiken verkleidet. An diese Mosaike schliesst eine Verschalung aus kostbaren Marmorplatten an. Betrachtet man die Kirche von aussen sieht man eine Chronik &#252;ber die Geschichte von Venedigs Wahrzeichen.<br />
Um 1204 (nach dem vierten Kreuzzug) importierten die Venezianer Statuen, byzantinische Marmorintarsien und aus der r&#246;misch griechischen Vergangenheit arch&#228;ologische Fundst&#252;cke. Um sie in die Seitenw&#228;nde und die Fassade der Markuskirche zu integrieren. Durch diese unterschiedlichen Materialien, die dennoch mit grossem Gesp&#252;r f&#252;r Harmonie eingef&#252;gt wurden, erhielt die Kirche ihr unverwechselbares Aussehen.</p>
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		<title>Cimabue und Giotto &#8211; Maler der Gotik</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 09:43:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mitte des 13. Jahrhunderts wurden bei der Gestaltung von Kirchen Mosaike vernachl&#228;ssigt und durch Wand- und Tafelmalerei nach byzantinischem Vorbild ersetzt. In der Toskana bl&#252;hte die Altarmalerei, wobei Kruzifixe bevorzug eingesetzt wurden. Die Malereien zeigen den ans Kreuz geschlagene Sohn Gottes und die schmerzensreiche Jungfrau Maria, sowie den heiligen Johannes. Cimabue begann Ende des 13. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte des 13. Jahrhunderts wurden bei der Gestaltung von Kirchen Mosaike vernachl&#228;ssigt und durch Wand- und Tafelmalerei nach byzantinischem Vorbild ersetzt. In der <a href="http://www.sonnigetoskana.de/">Toskana</a> bl&#252;hte die Altarmalerei, wobei Kruzifixe bevorzug eingesetzt wurden. Die Malereien zeigen den ans Kreuz geschlagene Sohn Gottes und die schmerzensreiche Jungfrau Maria, sowie den heiligen Johannes.<br />
<strong>Cimabue</strong> begann Ende des 13. Jahrhunderts sein Wirken in <a href="http://www.photo-weblog.org/tag/florenz">Florenz</a> und gilt heute als der gr&#246;sste K&#252;nstler der Tafelmalerei. Seine Heiligen Darstellungen wirken ausdrucksstark und lassen an hand der Kleidung, den byzantinischen Einfluss erkennen. In seinen Werken dominiert die Linie &#252;ber der Form. Einer der hervorragendsten Maler Italiens, Duccio di Buoninsegna (1255-1319) aus Siena brach mit der byzantinischen Tradition und verliess sich in seinen Werken der Madonnen und Heiligen auf den Reiz der Sch&#246;nheit der Farbe.</p>
<p><strong>Giotto di Bondone</strong> (geb. Vespignano 1266- gestr. Florenz 1337) wird als Erneuerer der Italienischen Malerei angesehen und gilt als Wegbereiter der florentinischen Renaissance. In seinen Bilder erkennt man Bewegungen und deren plastische Wirkung, er wendet sich somit der Realit&#228;t zu und der stilisierenden Vorbildern der byzantinischen Meister ab.<br />
Die Fresken der in Padua stehenden Arenakapelle wurden von Giotto mit einem Tiefe zeigenden Raum ausgearbeitet in dem die Figuren perfekt eingebunden sind. Die Personen auf den Fresken vermitteln die Lehren der Bibel mit feierlichen Gesten, welche in bestechender Einfachheit und Klarheit ausgearbeitet sind.<br />
Im 14. Jahrhundert begann ein regelrechter Wettkampf zwischen Giotto (Florenz) und Simone Martini (Siena). Beide Stile unterschieden sich dabei grundlegend von einander. W&#228;hrend Giottos Gestalten plastisch und realit&#228;tsnah gearbeitet wurden, sind die Figuren Simones bewusst der Realit&#228;t entzogen und dr&#252;cken Grazie, Leichtigkeit und Heiterkeit aus.<br />
Seine Werke bestechen durch die Sch&#246;nheit der Farbe und gleichzeitig scheinen die Figuren k&#246;rperlos und leicht.</p>
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