Berlanga de Duero

Die Stiftskirche La Colegiata in Berlanga de Duero (Altkastilien/Spanien) steht vielleicht nicht in jedem Reiseführer, kulturinteressierte Urlauber sollten aber auf jedem Fall einen Abstecher dorthin ins Auge fassen.

Erbaut wurde das Gotteshaus 1526 von Juan Rasines de Burgos. In Spanien deutete sich zu der Zeit gerade eine architektonische Wende von der Gotik zur Renaissance an. Eine spannende Zeit also.

Sehenswert sind nicht nur die Kreuzrippengewölbe der dreischiffigen Anlage, sondern auch die zahlreichen Grabdenkmäler und Altaraufsätze.

Hervorzuheben sind beispielsweise die gotischen Grabdenkmäler der Familie Gonzalez Aquilera.

A. Paul Weber

A. Paul Weber wurde 1893 am 1. November im thüringischen Arnstadt geboren. Der Sohn eines Eisenbahnassistenten wurde schon früh von seinem Großvater, dem Fabrikanten Christian Kortamnn und von seiner Mutter auf literarischen und künsterlisch-handwerklichen Gebieten gefördert. Von 1908 bis 1914 war A. Paul Weber Mitglied in der Bewegung Jungwandervogel. Diese Bewegung suchte einen neuen Lebensstil durch Wanderungen und naturgemäße Lebensweise. Bei dieser Bewegung wurde die Vaterlandsliebe und die Naturverbundenheit von A. Paul Weber geweckt. In diesem Zeitraum entstanden auch die ersten lithographischen Versuche in autodidaktischer Weise. Auch war er zu dieser Zeit als Gebrauchsgrafiker tätig. Während des ersten Weltkriegs wurde Andreas Paul Weber zum Kriegsdienst eingezogen und wurde als Eosenbahnpionier an der Ostfront eingesetzt. 1916 begann er für die Zeitschrift der 10. Armee als Zeichner und Karikaturist zu arbeiten. Diese Tätigkeit beendete er als er 1918 nach Spa verstzt wurde. Im Jahre 1920 gingen Toni Klander und A. Paul Weber den Bund der Ehe ein. Aus dieser Ehe entstammten 5 Kinder. In den folgenden Jahren gelangen Paul Weber die ersten Erfolge als Illustrator für Bücher und 1926 gründete er die nach seiner Frau Toni Klander benannte Clan-Presse. 1928 trat Andreas Paul Weber dem sogenannten Wiederstandskreis von Ernst Niekesch bei. Zwar folgte er den ideologischen Ansichten oftmals nur teilweise war aber ebenso wie die anderen Anhänger besorgt um die Zukunft Deutschlands. Von 1931 bis 1936 erstellte Weber die Signets für die Zeitschrift Wiederstand. Aufgrund seiner Kontakte zu dem Wiederstandskreis wurde er am 2. Juli 1937 verhaftet und bis zum 15. Dezember in verschiedenen Gefängnissen gefangengehalten. Während dieser Zeit entstanden die ersten Arbeiten zu Motiven des Schachspielers und dem Wald. Von 1939 bis 1941 schuf Weber den Bilderzyklus “Reichtum aus Tränen” und wurde 1944 zum Kriegsdienst eingezogen. Nach Kriegsende arbeitete er an diversen Lithografien dessen kritische satirische Darstellungen auf Mißstände in unterschiedlichen Gebieten wie Politikim Justitzm Wirtschaft, der Kirche, Medizin und Umwelt zeigten. 1951 wurde in der Vereinigung der Griffelkunst der A. Paul Weber Kreis gegründet, der mittlerweile über 400 Personen angehören. 1977 verlieh man A. Paul Weber das Bundesverdienstkreuz und ernannte Ihn zum Professor. Der Künstler Andreas Paul Weber verstarb mit 87 Jahren am 9. November 1980 in Schretstaken.

Andreas Achenbach

Andreas Achenbach, geboren 1815 in Kassel und gestorben 1910 in Düsseldorf. Andreas Achenbach malte vor allem Landschften mit See Bereichen.
Die Eltern des Malers, Herrmann und Christine Achenbach, geb. Zülch konnten damals noch nicht ahnen, das ihr Sohn ebenso wie ihr Zweitgeborener Oswald Achenbach, zu zwei der bedeutensten Maler des 19. Jahrhunderts werden würden. Die künstlerische Ausbildung absolvierte Andreas Achenbach 1827 an der Düsseldorfer Kunstakademie.
1829 erreichte der erst 14-jährige Andreas Achenbach seinen größten Erfolg. Während einer Ausstellung wo er als Maler ausstellte wurde eines seiner Gemälde verkauft.
Weitere Verkäufe folgten rasch und er begab sich mit seinem Vater 1832 auf eine einjährige Reise nach Amsterdam, Riotterdam, Scheveningen und zuletzt nach Riga.Er setzte sich während der Reise intensiv mit der holländischen Landschaftsmalerei auseinander und liess sich stark von Gemälden Jakob Izaaksoon van Ruisdael und Allart van Averdingen beeinflussen.

Weitere Lehrer in seinem Leben waren Johann Wilhelm Schirmer und Louis Gurlitt, der dem jungen Achenbach eine entscheidende Wende in seinem Talent gab und Andreas Achenbach so zum Grunder des deutschen Realismus wurde.

Einige seiner Werke können in Mussen wie der Berliener Nationalgalerie oder dem Kunstmuseum zu Düsseldorf betrachtet werden.
Käuflich können seine Werke bei der Galerie für Bild und Rahmen Reinegger in Fürstenfeldbruck erworben werden.

E. Adler

Über E. Adler ist mehr als wenig im Internet zu finden. Einige Gemälde von E. Adler sind 1994 bei Sothebys in London versteigert worden. Bei Reinegger finden Sie ggf. auch noch das eine oder andere Originalbild von E. Adler.

Franz Marc

Der Sohn des Malers Wilhelm Marc, Franz Marc, wurde im Jahre 1880 in München geboren und fiel im Krieg bei Verdun am 4. März 1916.Franz Marc war Mitbegründer der Künstlervereinigung Blauer Reiter und zählt zu den bedeutensten Malern des zwanzigsten Jahrhunderts.

Wurde er zunächst in einer naturalistischen Ausbildung in die Malerei eingeführt wechselte Franz Marc nach der Ausbildung über zum Expressionismus. Bei seinen Werken verwendete Franz Marc Ölfarben, Bleistifte und Aquarellfarben.
Als bevorzugte Elemente seiner bilder verwendete Marc Tiere, in denen er ein Sinnbild der Ursprünglichkeit und Reinheit sah.

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